Der Liederwettbewerb 2011 ist beendet.
»Drei Kreuze im Morgenlicht …«
Gnadauer Liederwettbewerb: Die »vivace«-Teilnehmer haben entschieden!
Von Theo Schneider
Und dann wurde es am Samstagabend der »vivace«-Tagung am 22. Oktober im Zentrum Schönblick, Schwäbisch Gmünd, richtig spannend. Welches der beiden ausgewählten Lieder würde den Wettbewerb gewinnen? Das Passionslied »Drei Kreuze im Morgenlicht …« von Gesine Kutzner oder das Osterlied »He´s alive« von Nadine Klein?
Insgesamt waren bis Anfang September 223 Lieder eingereicht worden. Für die sieben Mitglieder der Jury (Matthias Hanßmann, Helmut Hoeft, Sarah Kaiser, Michael Schütz, Thomas Wagler, Jürgen Werth und Michael Wittig) eine arbeitsreiche Herausforderung! Zunächst kristallisierten sich 37 Lieder heraus, dann standen die ersten 10 fest – und beim festlichen Abend wurden schließlich fünf Lieder vorgestellt, d.h. von der Band vorgespielt! Auf den Rängen 3, 4 und 5 waren:
Tobias Eißler: »Macht nicht zu, macht ihm auf« (ein Weihnachtslied)
Eckhard Badstübner: »Ganz leise klingt ein Lied« (ein Weihnachtslied)
Damaris Schwarzrock: »Steht auf und seht« (ein Weihnachtslied)
Aber die Frage nach dem Siegerlied war noch offen. Das Publikum, die Teilnehmenden des »vivace«-Kongresses, sollte entscheiden!
Beide Lieder wurden von der Band vorgetragen. Der Beifall zeigte, dass beide gerne und dankbar aufgenommen wurden. Die Abstimmung durch den Einsatz von farbigen Blättern führte dann zum Ergebnis:
»Drei Kreuze im Morgenlicht …« von Gesine Kutzner aus Berglen/Württemberg ist das Siegerlied des Gnadauer Liederwettbewerbes. Aber der Platz 2 für »He`s alive« zeigte auch die hohe Wertschätzung für das Osterlied in englischer Sprache von Nadine Klein aus Steinhagen/Westfalen.
Die Dichter und Komponisten der ersten zehn Lieder waren für den festlichen Abend eingeladen worden. Einige konnte dabei sein – auch die Gewinnerin, die zum Abschluss selbst am Flügel Platz nahm und ihr Lied vortrug.
Begonnen hatte die Geschichte des Liederwettbewerbs schon vor längerer Zeit. Im Gnadauer Arbeitskreis für Musik wurde diskutiert: Warum gibt es so wenig neue Lieder zu den Festen des Kirchenjahres? Was könnte man tun, dass es auch dafür neue Lieder gibt? Plötzlich war die Idee eines Liederwettbewerbes geboren. Im Frühjahr dieses Jahres wurde er bekannt gemacht. Würde es überhaupt ein Echo geben? Doch mit 223 Liedern war die Resonanz überwältigend. Es gilt noch immer: »Singet dem Herrn ein neues Lied …«